ICC Berlin (Foto: imago/Metodi Popow)
Bild: imago/Metodi Popow

- ICC Berlin

Was wird aus dem ehemaligen Kongresszentrum? Die europaweite Ausschreibung für Investoren ist beendet und 13 Interessenten haben sich gemeldet. Jetzt prüft der Senat die Investoren-Ideen.

Geschichte
Eröffnet wurde das markante Gebäude am 02. April 1979. Auffälliges Merkmal ist die silbergraue Aluminium-Fassade des Gebäudes im Stil der High-Tech-Architektur.  

Das ICC ist eines der größten Kongresszentren weltweit, hat 80 Säle und Räume und  besitzt ein eigenes Notstromaggregat. Es ist mit einer eigenen Polizeiwache einschließlich Arrestzellen ausgestattet, die aber nur bei Großveranstaltungen besetzt ist.

Es gilt als eines der bedeutendsten Bauwerke der 70er Jahre und galt im Vergleich zu anderen Kongresszentren immer als überdurchschnittlich gut gebucht. Letzte Veranstaltungen waren hier 2014, danach folgte die Schließung nach 35 Jahren Betrieb.

Zukunft
Unter den Bewerber-Ideen gibt es unter anderem die Idee, ein hochmodernes Öko-Gebäude aus dem Gebäude zu machen, finanziert (850 Millionen) durch Gold aus Mexiko.

Klar ist in jedem Fall, was der Senat nicht möchte: ein Bordell, Casino, Waffenladen und ein Einkaufszentrum sind ausgeschlossen.

Sollte von den 13 Vorschlägen keiner in Frage kommen, fängt man im Grunde wieder von vorne an und muss sich wohl noch einmal mit einem Abriss auseinandersetzen.

Der Senat hat bereits 200 Millionen für die Sanierung zurückgestellt, die dann der neue Investor erhalten würde.

Das könnte Sie auch interessieren

rbb 88.8/Lisa Steger

Olympisches Dorf

In Elstal, knapp 20 Kilometer westlich des Olympiastadions, liegt das ehemalige Olympische Dorf, errichtet zu den Sommerspielen 1936. Dort enstehen zur Zeit auf 55 Hektar Fläche Häuser und Wohnungen für bis zu 3.000 Menschen. Am Freitag wurde der erste von drei Bauabschnitten eingeweiht.

Außenaufnahme der Kant Garagen in Charlottenburg (Foto: radioBERLIN 88,8 / Hendrik Schröder)
radioBERLIN 88,8 / Hendrik Schröder

Kant Garagen

Ein Hochgarage für 300 Autos, Waschanlage, Tankstelle und beheizbare Stellplätze: Einst war das Gebäude in Charlottenburg zukunftsweisend. Jetzt sollen hier wieder visionäre Konzepte rund um das Thema "Mobilität" entwickelt werden.

Steglitzer kreisel (Foto: Matthias Bartsch / rbb 88.8)
Matthias Bartsch / rbb 88.8

Steglitzer Kreisel

Eigentums- und Mietwohnungen: Ein Bauinvestor will über 320 Wohnungen im Steglitzer Kreisel schaffen und verkaufen. Allein die Asbestsanierung kostet 18,5 Millionen Euro.

Cuvrybrache; Foto: imago/PEMAX
imago stock&people

Cuvrybrache

20 Jahre Streit - 20 Jahre Hin und Her. Berlins bekannteste Brache soll nun doch noch bebaut werdenn Aus der Cuvry Brache wird der "Cuvry Campus“ mit Gewerbe, Büros, Restaurants und Supermarkt. Wohnungen sieht der alte Bebauungsplan nicht vor.

Bauzombie: Torgauer Str. 24-25. Foto: Doris Anselm; radioBERLIN 88,8
Foto: Doris Anselm; radioBERLIN 88,8

Kohlenhandlung Annedore und Julius Leber

In der Torgauer Straße soll ein Gedenkort für den Widerstandskämpfer Julius Leber entstehen. Das dafür vorgesehene Gebäude droht zu verfallen.