Grunewaldturm (Quelle: rbb/Ackermann)
Bild: rbb/Ackermann

- Grunewaldturm

Erbaut 1899 im Stile der märkische Backsteingotik auf Karlsberg zur Ehrung und Erinnerung an Kaiser Wilhelm I. Der Grunewaldturm (55 Meter hoch) steht unter Denkmalschutz. Die Aussichtsplattform ist 35 Meter hoch und hat 200 Stufen. Von dort hat man einen Blick über den gesamten Grunewald. Letzte Sanierung von 2007 bis 2011. Damals gab es Schäden an der Treppenanlage und Korrosion.

2008 übernahm der letzte Pächter Björn Hansow das Restaurant am Fuß des Turms. Es ist ein beliebtes Ausflugsziel. Verfügt über ein Öko-Holz Küchenhaus und wurde von den Forsten errichtet. Pächter beklagte wegen Sanierung schlechte Einnahmen. Hat im Oktober 2019 dicht gemacht - er hat auch den Turm mit betrieben und Eintrittskarten verkauft. Das heißt, der Turm ist zur Zeit nicht mehr begehbar. An der Tür zum Restaurant steht seit 1.10.19 ein Zettel: Das Team bedankt sich für die Treue seiner Gäste. Post werde nicht mehr angenommen.

Aktuell:
Der Tagesspiegel schreibt, beim Amtsgericht Charlottenburg wurde ein Insolvenzverfahren eröffnet. Der Pächter ist offenbar pleite. Eigentlich sollte schon zu Weihnachten 2019 wieder offen sein - doch die Suche nach einem Pächter war offenbar schwierig.

Die Berliner Forsten haben nun endlich einen neuen Pächter gefunden. Der soll schon im Frühjahr/Ostern wieder aufmachen. Das sagte uns Derk Ehlert von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung im Bereich Naturschutz. Die Senatsumweltverwaltung ist die übergeordnete Behörde der Berliner Forsten und die Forsten sind Vermieter des Restaurants/Turms. Es handelt sich beim neuen Pächter um eine Privatperson. Der Pächter möchte über Pläne und Konzepte selbst informieren.

Stand: Januar 2020

Das könnte Sie auch interessieren

Ehemaliger Milchhof in Heinersdorf

Zu DDR-Zeiten wurde hier Ost-Berlin mit Milch versorgt. Nach der Wende formierte sich die Emzett-Molkerei, eine Produktionsstätte der Meierei-Zentrale. Jedoch kam am 30. September 1996 die Schliessung.

Aussenfassade der McNair Barracks in Berlin (Foto: radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter)
radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter

McNair Barracks

Was wird aus dem ehemaligen Hauptquartier der Berlin Brigade? Senat und Bezirk sind in einen Streit geraten und haben unterschiedliche Pläne für das Areal.

Foto: Christina Rubarth
Christina Rubarth
2 min

Güterbahnhof Greifswalder Straße

Auf dem 1875 eröffneten Güterbahnhof an der S-Bahn-Station Greifswalder Straße verkehren keine Güterzüge mehr, seit zu Wendezeiten die Industrie in der Umgebung wegbrach. Seit acht jahren will der Investor hier Wohnungen bauen, doch ein Streit zwischen Bezirk und Investor verhindert das.

Diesterweg-Gymnasium (Foto: radioBERLIN 88,8)
radioBERLIN 88,8

Ehemaliges Diesterweg-Gymnasium

Auf dem Gelände soll eine Sekundarschule entstehen. Außerdem sind modulare Unterkünfte für Geflüchtete und Wohnungen für "bedürftige" Mieter geplant.

Kulturhaus Peter Edel Bild: rbb 88.8
rbb 88.8

Kulturhaus Peter Edel

In den 60ern spielten hier Jazzlegenden, doch seit seiner Schließung im Jahr 2009 verfiel das ehemalige Kulturhaus in Weißensee. Doch jetzt gibt es Neuigkeiten!