Aussenansicht des Baerwaldbades in Kreuzberg (Foto: radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter)
Foto: radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter | Bild: radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter

- Baerwaldbad in Kreuzberg

Seit 2015 liegt das 1901 eröffnete Bad im Dornröschenschlaf. Doch jetzt scheint eine Neueröffnung in naher Zukunft möglich.

Der gesamte Gebäudekomplex steht unter Denkmalschutz und hat teils die Anmutung eines Renaissancepalastes. Im 2. Weltkrieg wurde das Bad zerstört und 1955 wieder aufgebaut. Doch in den 90er Jahren sanken die Besucherzahlen immer weiter und so wurde das ehemals sehr beliebte Bad 2002 geschlossen.

Doch Mitglieder der Kreuzberger Schwimmvereine wollten sich damit nicht abfinden und gründeten den TSB Wasserratten e.V. Als Pächter des Bades führten sie den Betrieb ehrenamtlich weiter. Im Frühjar 2015 musste das Bad dann aber aufgrund von Gesundheits-Gefährungen (u.a. schädliche Bakterien in der Luft) endgültig geschlossen werden.

Zukunftspläne

Jetzt hat der Verein alle Auflagen erfüllt. Unter anderem waren das Luft- und Wasseruntersuchungen und ein Netz gegen herabbröckelnde Farbe von der noch nicht sanierten Decke.

Spätestens nach den Sommerferien soll wieder Schwimmunterricht für die umliegenden Schulen im Baerwaldbad angeboten werden. Wie genau die Öffnungszeiten für die Allgemeinheit aussehen werden, ist noch nicht klar.

Stand: 24. Mai 2017

Das könnte Sie auch interessieren

Villa Heike in Berlin (Foto: wikipedia/silbertrick/CC)
wikipedia/silbertrick/CC

Villa Heike

Einst vom Wurstmaschinen-Fabrikanten Richard Heike am Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut beherbergt das imposante Gebäude heute mehrere Büros und einen Austellungsraum für Kunstprojekte.

Pop Inn Bild: rbb 88.8
rbb 88.8

Pop Inn

Das Pop Inn war eine der ersten Jugenddiscos Berlins. Es war die einzige, wo Jugendliche schon mit 14 hingehen konnten. Gestartet 1960 mit Jazz. Das Ziel: der Senat wollte die Jugend von der Straße und aus den Trinkhallen holen.

Ehemaliger Milchhof in Heinersdorf

Zu DDR-Zeiten wurde hier Ost-Berlin mit Milch versorgt. Nach der Wende formierte sich die Emzett-Molkerei, eine Produktionsstätte der Meierei-Zentrale. Jedoch kam am 30. September 1996 die Schliessung.

Außenfassade der Ehemaligen AGFA-Fabrik in Treptow (Foto: radioBERLIN 88,8 / Keuter)
radioBERLIN 88,8 / Keuter

Ehemalige Agfa-Fabrik

Einst wurden hier chemische Zwischenstoffe für die Fotografie produziert. Dann zog Europas größtes Clubhaus für Start-ups ein. Doch noch wird hier nicht an der Zukunft gearbeitet.