Aussenfassade des Hauses Julius Pintsch AG in Friedrichshain (Foto: rbb 88.8 / Miriam Keuter)
Bild: rbb 88.8 / Miriam Keuter

- Die Ruine der Julius Pintsch AG

Im denkmalgeschützten Haus in der Andreasstraße wurden einst Gasmessgeräte oder Ausrüstungen für die Kriegsmarine hergestellt. Doch seit Mitte der 90er Jahre steht das Gebäude leer.

Geschichte

Das Gebäude wurde 1908 eingeweiht und war der Verwaltungssitz der Firma Pintsch. 1843 hatte hier der gelernte Klempner Julius Pintsch eine Firma eröffnet. Anfänglich wurden dort Gasgeräte repariert. Später produzierte man dann Gasdruckmesser und weitere Apparate, um sich später vor allem auf die Gasbeleuchtung für Eisenbahnen zu konzentrieren.

Ab 1863 befand erstreckte sich das Firmengelände von der Andreasstraße bis zur Krautstraße. Zu DDR-Zeiten wurde der Betrieb enteignet.

Aktuell

Für das Grundstück liegt eine Baugenehmigung aus Jahr 2017 vor. Geplant ist der Umbau des denkmalgeschützten ehemaligen Verwaltungs- und Fabrikgebäudes in ein Büro- und Geschäftshaus sowie der Einbau von Aufzugsanlagen.

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