Foto: radioBERLIN 88,8/Doris Anselm
Rigaer Str. 71 | Bild: radioBERLIN 88,8/Doris Anselm

- Rigaer Straße 71

Unweit des umstrittenen Linksautonomen Zentrums könnte es in nächster Zeit mächtig Ärger geben. Zum einen wegen dem geplanten Bau von Luxuswohnungen, zum anderen wegen der daraus resultierenden Vollsperrung.

Verwunschene, leerstehende Häuser, die zu einem alten Fabrik-Ensemble gehörten wurden und im Jahr 1875 gebaut worden, wurden abgerissen. So auch die Möbelfabrik Möbeleinrichtungen Robert Seelisch, welche  schon vor 1900 gebaut wurde. Und das obwohl sie eigentlich unter Denkmalschutz stand, dann aber von der oberen Denkmalbehörde aus der Liste gestrichen wurde.

Der Investor, die CG-Gruppe, will in der Rigaer Straße 71-73 133 Luxus-Wohungen mit einem Investitionsvolumen von 37 Millionen Euro bauen. Ursprünglich hatte der Bezirk den Bau-Antrag abgelehnt, doch der Investor legte Einspruch ein und am Ende gab der Senat grünes Licht.

Vollsperrung

Wegen den beginnenden Bauarbeiten ist die Rigaer Straße zwischen Samariter- und Voigtstraße ab Heute für die nächsten 19 Monate voll gesperrt, auch für Radfahrer und Fußgänger.  

Rigaer Str. 71

Das könnte Sie auch interessieren

Die Inenansicht des Reemtsma-Areals (Foto: Eckel PR)
Eckel PR

Reemtsma Areal

Rund 140 Millionen Zigaretten täglich wurden hier produziert. Lange passierte nichts auf dem Gelände. Doch jetzt konkretisieren sich die Pläne für einen Neunutzung. Die "Wohnkompanie" hat große Pläne und will am Standort mehrere hundert Millionen Euro investieren. Ende 2018/Anfang 2019 soll der erste Spatenstich erfolgen.

Aussenfoto des Eierhäuschens im Plänterwald (Foto: imago/Schöning)
Foto: imago/Schöning

Eierhäuschen Plänterwald

Bis in die 1970er Jahre war das Eierhäuschen eines der beliebtesten Ausflugsziele im Norden Treptows. 1991 wurde das Lokal mit der Abwicklung des Spreeparks geschlossen.

Aussenansicher der Alten Post in Neukölln (Foto: radioBERLIN 88,8 / Doris Anselm)
radioBERLIN 88,8 / Doris Anselm

Die Alte Post in Neukölln

Seit 2006 steht das Gebäude im Privatbesitz einer italienischen Familie leer. Jetzt gibt es einen neuen Investor und mit ihm auch konkrete Nutzungspläne.

Das große Riesenrad im Spreepark Berlin (Foto: imago images/Hohlfeld)
imago images/Hohlfeld

Spreepark Berlin

Das 30 Hektar große Gelände steht seit vielen Jahren leer. Jetzt soll endlich etwas geschehen und viele der besonderen Attraktionen im Park könnten saniert werden. Die Arbeiten haben begonnen.