Haus am Köllnischen Park eingrüstet; Foto: radioBERLIN/Miriam Keuter
Wohnungen mit "Lebensgefühl und Großzügigkeit | Bild: imago/Bernd Friedel

- Haus am Köllnischen Park

Was passiert mit dem denkmalgeschützten Klinkerbau im Stil des Expressionismus? Einst AOK-Verwaltung, dann Parteihochschule, dann wieder im Besitz der AOK. Bis 2018 sollen Eigentumswohnungen mit "Lebensgefühl und Großzügigkeit" entstehen.

Das Haus am Köllnischen Park wird ein Bestandteil des zukünftigen Metropol Parks. Ursprünglich Verwaltungsgebäude der AOK Berlin, diente das Gebäude später als Sitz der Parteihochschule der SED, dann gehörte es wieder der AOK. Derzeit wird das Gebäude saniert, bis 2018 sollen dort 205 hochpreisige Eigentumswohnungen entstehen.

Haus am Köllnischen Park eingrüstet; Foto: radioBERLIN/Miriam Keuter
Wohnungen mit "Lebensgefühl und Großzügigkeit

Der Projektentwickler Vivacon kaufte die Immobilie und wollte die Räume als "Haus Luise" zu rund 200 Luxuswohnungen ausbauen lassen.  Vivacon ging jedoch im Jahr 2010 insolvent, ein neuer Eigentümer wurde gesucht und gefunden, die Fonds Activum SG.

Nun ging es nicht mehr nur um viele Wohnungen, sondern „um ein Lebensgefühl, um Großzügigkeit und um Lockerheit in den bis zu sechs Meter hohen Räumen“.

Der neue Eigentümer will das vorhandene Hauptgebäude entlang der Wassergasse um drei Etagen in einer modernen Formensprache aufstocken lassen und weitere vier Nebengebäude errichten. Bis  2018 sollen die Wohnungen bezugsfertig sein. Der Komplex mit dem neuen Namen Metropol Park wird dann über 205 Eigentumswohnungen verfügen.

Als Käufer werden Berliner und internationale Investoren und Eigennutzer erwartet. Die Kaufpreise liegen bei bis zu 8000 Euro/m².  

Stand: 24. Mai 2017

Das könnte Sie auch interessieren

Vor dem Steglitzer Bierpinsel steht ein Strassenschild der Schloßstraße. Foto: dpa
dpa-Zentralbild

Steglitzer „Bierpinsel“

Die futuristische Architektur, ein Klassiker der 70er Jahre, soll an einen Baum erinnern und den Charakter der Hochstraße über die Tiburtiusbrücke zur Stadtautobahn mildern.

Aussenaufnahme der Cite Foch (Foto: Miriam Keuter / radioBERLIN 88,8)
Miriam Keuter / radioBERLIN 88,8

Cité Foch

Auf dem ehemaligen Gelände der Cité Foch im Wittenau entstehen derzeit 300 neue Wohnungen. Außerdem ist auf dem Nachbarareal ist der Bau von 100 Sozialwohnungen geplant.

Fassade des Operncafes in Berlin (Foto: Miriam Keuter / rbb)
Miriam Keuter / rbb

Operncafé im Prinzessinnenpalais

Seit 2016 baut die Deutsche Bank am traditionsreichen Gebäude. Im Herbst 2018 soll dann an Stelle des ehemaligen Operncafes ein Forum für Kunst, Kultur und Sport entstehen.

Unbewohntes Wohnhaus in Berlin-Steglitz Hindenburgdamm Ecke Gardeschützenweg (Quelle: rbb/Ansgar Hocke)
rbb/Ansgar Hocke

Spukhaus Gardeschützenweg

Ein trauriger Rekord: Seit mehr als 15 Jahren steht am Hindenburgdamm in Steglitz ein Mietshaus leer. Das Eckhaus verfällt immer weiter. Dem Eigentümer gehört ein weiteres leerstehendes Haus am Roseneck. Warum greifen die Behörden nicht ein?