Bauzombie Rathenower Straße 16 (Foto: rbb 88.8/Miriam Keuter)
Bild: rbb 88.8/Miriam Keuter

- Rathenower Straße 16 in Moabit

Seit mehreren Jahren stehen die Gebäude hier leer. Doch es tut sich was. Das Quartier an der Rathenower Straße wird zu einem Standort für Soziales und Kultur, Leben und Wohnen entwickelt. Ab 2023 sollen unter anderem 80 neue Wohnungen bezugsfertig sein.

Zukunftspläne

Das Nutzungskonzept sieht den Neubau eines u-förmigen Wohnblocks vor, der sich zum Park hin öffnet. Vor dem achtgeschossigen Bestandsbau ist ein öffentlicher Stadtplatz vorgesehen, der einen Zugang zum dahinter liegenden Fritz-SchloßPark bietet. Die angrenzenden dreigeschossigen Flachbauten sollen abgerissen werden, das Hochhaus bleibt erhalten.

Das Grundstück befindet sich aktuell im Besitz des Landes Berlin, vertreten durch die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH und soll demnächst an die WBM zur Neubebauung übertragen werden. 

In Planung für 2023: Wohnungen und Büros

Die WBM plant an der Rathenower Straße 16 die Errichtung von rund 80 bezahlbaren konventionellen Wohnungen sowie besondere Wohnformen für unterschiedliche Ziel- und Bedarfsgruppen. Im Erdgeschoss sollen Flächen für gemeinschaftliche und soziokulturelle Nutzungen sowie für Beratungs- und Bürozwecke von Trägern der Jugend- und Sozialhilfe entstehen. 

Die Neubauten könnten nach aktueller Terminplanung voraussichtlich im Jahr 2023 bezogen werden.   

Das könnte Sie auch interessieren

Foto: radioBERLIN 88,8
radioBERLIN 88,8

Berlins berühmtes Achteck

Seit 14 Jahren befindet sich hinter der großen Fassade am Potsdamer Platz, dirket neben der kanadischen Botschaft, nur eine Brache. Ein neuer Investor mit Sitz in Luxemburg will das jetzt aber ändern.

Die Inenansicht des Reemtsma-Areals (Foto: Eckel PR)
Eckel PR

Reemtsma Areal

Rund 140 Millionen Zigaretten täglich wurden hier produziert. Lange passierte nichts auf dem Gelände. Doch jetzt konkretisieren sich die Pläne für einen Neunutzung. Die "Wohnkompanie" hat große Pläne und will am Standort mehrere hundert Millionen Euro investieren. Ende 2018/Anfang 2019 soll der erste Spatenstich erfolgen.

U-Bahnhof Bismarckstraße (Foto: radioBERLIN 88,8 / Doris Anselm)
radioBERLIN 88,8 / Doris Anselm

U-Bahnhof Bismarckstraße

Der wichtige Umsteigebahnhof in der City West, hier kreuzen sich die Linien U2 und U7, ist eine Großbaustelle, und das nun schon seit zweieinhalb Jahren. Doch die Bauarbeiten scheinen einfach nicht voran zu kommen.

Aussenaufnahme der Cite Foch (Foto: Miriam Keuter / radioBERLIN 88,8)
Miriam Keuter / radioBERLIN 88,8

Cité Foch

Auf dem ehemaligen Gelände der Cité Foch im Wittenau entstehen derzeit 300 neue Wohnungen. Außerdem ist auf dem Nachbarareal ist der Bau von 100 Sozialwohnungen geplant.

Die Ehemalige Polizeikaserne in Pankow (Foto: radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter)
radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter

Ehemalige Kaserne der Volkspolizei in Pankow

Seit 2009 steht der Komplex am Blankenburger Pflasterweg leer. Eingeworfene Scheiben, verrottete Gebäude: Das Areal sieht katastrophal aus. Pläne sehen aber vor, dass hier ein neues Wohnquartiert „Blankenbürger Süden“ entstehen soll.