Aussenasicht der Woelckpromenade in Berlin-Weißensee (Foto: rbb 88.8)
Bild: rbb 88.8

- Woelckpromenade

Das Haus in der Woelckpromenade 7 in Berlin Weißensee im Munizipalviertel stand jahreang leer. Es gehört zu einem ganzen Ensemble aus Klinkerhäusern.

Zu den bekanntesten Bewohnern der gehobenen Wohngegend in der ehemaligen DDR gehörte der Verleger Wieland Herzfelde, der Bruder des Grafikers John Heartfield. Er lebte zu Zeiten der DDR in der Woelckpromenade 5. Gegenüber der Munizipal-Häuser befand sich bereits damals das Gemeindeforum am Kreuzpfuhl.

Seit dem Leerstand wurde das Haus auch "Geisterhaus" genannt. Es diente immer wieder als Kulisse für Filme und Serien u.a. Babylon Berlin. Seit 2020 gibt es nun eine neue Eigentümerin, die mit der neulich erteilten Baugenehmigung loslegen will. Wohungen sollen saniert und das Dach ausgebaut werden. Aufgrund des illegalen Leerstandes hatte der Bezirk Pankow Druck gemacht.

Das könnte Sie auch interessieren

Bauzombie: Torgauer Str. 24-25. Foto: Doris Anselm; radioBERLIN 88,8
Foto: Doris Anselm; radioBERLIN 88,8

Kohlenhandlung Annedore und Julius Leber

In der Torgauer Straße soll ein Gedenkort für den Widerstandskämpfer Julius Leber entstehen. Das dafür vorgesehene Gebäude droht zu verfallen.

Alte Russenhäuser
rbb 88.8

Lichtenberg - Ehemalige Liegenschaft der UDSSR

Mitten in einem Wohngebiet steht ein Gebäude, dass vollkommen herunter gekommen ist. Der Eigentümer, die russische Föderation, möchte aber kein Geld für das Gebäude, sondern es lieber gegen eine andere Immobilie in Berlin tauschen. Jetzt gibts Neuigkeiten.

Aussenfassade des Umweltbundesamtes (Foto: Miriam Keuter / rbb 88.8)
Miriam Keuter / rbb 88.8

Umweltbundesamt

Seit fast zehn Jahren stehen der kaiserlicher Prachtbau an der großen Straße Unter den Eichen in Dahlem und der mehrstöckige Anbau aus den 1960ern leer. Zuletzt war das Gebäude der Sitz des Bundesinstitutes für Risikobewertung.

Nun soll hier übergangsweise das Umweltbundesamt einziehen. Dafür wird der 60er Jahre Anbau abgerissen. Hinter den beiden Häusern verbirgt sich bewegte deutsche Geschichte.

Eingang zum Wernerbad ein Mahlsdorf, Foto: Doris Anselm (radioBERLIN 88,8)

Das Wernerbad in Mahlsdorf

1905 eröffnet und 2002 aus hygienischen Gründen geschlossen fristet das ehemalige Lieblingsbad vieler Mahlsdorfer ein tristes Dasein.