Aussenfassade des Hotels am Tegler See (Foto: Doris Anselm / radioBERLIN 88,8)
Bild: Doris Anselm / radioBERLIN 88,8

- Hotel am Tegeler See

Der Hotelbau aus den 70er Jahren befindet sich eigentlich in Toplage direkt am See. Doch Gäste kommen hier schon lange nicht mehr her. Ein potentieller Investor ist in einen Rechtsstreit mit den Anwohnern geraten. Jetzt hat der Bezirksbürgermeister von Reinickendorf, Frank Balzer, eine Informationsoffensive gestartet.

Im Netz hagelte es in der Vergangenheit immer mehr schlechte Bewertungen für das Hotel. Dann riss ein Investor ein hübsches Bauernhaus auf dem Gelände ab, ließ den unakraktiven Hotelkomplex aber stehen. Das sorgte für viel Unverständnis und Verärgerung in der Nachbarschaft.

Anhaltender Rechtsstreit verhindert Bauarbeiten

Die Pläne des Investors sahen vor, in das Gebäude altersgerechte Apart­ments mit einem angrenzendem Restaurant-Neubau zu integrieren. Dagegen zog ein Anwohner vor Gericht. Er sieht die Wirkung von umliegenden Baudenkmälern durch den Neubau gestört. Dieser Streit geht aktuell durch alle Instanzen. 

Bisher gaben die Gerichte immer dem Bauherrn Recht. Doch die Bauarbeiten haben noch nicht begonnen und ein eventueller Start der Bauarbeiten steht in den Sternen.

Der Bezirksbürgermerister informiert

Der Bezirksbürgermeister von Reinickendorf, Frank Balzer, informiert die Anwohner jetzt über Zettel am Bauzaun, warum die Bauarbeiten auf Eis liegen. Zumindest die Kommunikation läuft in Reinickendorf.

Hotel am Tegeler See

Das könnte Sie auch interessieren

Bauruinen der DEGUFA; Foto: Doris Anselm, radioBERLIN 88,8
Foto: Doris Anselm, radioBERLIN 88,8

Gummifabrik DEGUFA

Die Gebäude der alten Gummiwarenfabrik sind nicht zu retten. Nach einem Abriss sollen dort Wohnungen entstehen. Doch wie sieht es mit den Altlasten aus?

Das Tacheles in Berlin (Foto: imago/Schöning)

Mitte - Das Tacheles

Früher war es einer der wichtigsten Anlaufpunkte der Berliner Subkultur. Jetzt gibt es konkrete Zukunftspläne für das Tacheles und seine Umgebung. Rund 90.000 m² neue Fläche sollen zur Bebauung freigegeben werden.

Aussenfassade des Lokals Entenkeller (Foto: radioBERLIN 88,8/Miriam Keuter)
radioBERLIN 88,8/Miriam Keuter

Das ehemalige Restaurant "Entenkeller"

Das Restaurant im Norden Berlins war schon immer ein beliebter Ausflugsort. Doch seit 2012 steht das Gebäude leer und verfällt. Jetzt soll es einen Neustart an der Oranienburger Chaussee in Frohnau geben.

Fassade des Kathreiner Hochhauses in Schöneberg (Foto: radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter)
radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter

Kathreiner Hochhaus

Das älteste Hochhaus Berlins in Stahlskelettbauweise steht seit Jahren komplett leer. Doch verkaufen will die Stadt das Gebäude nicht.

Foto: Christina Rubarth
Christina Rubarth

Güterbahnhof Greifswalder Straße

Auf dem 1875 eröffneten Güterbahnhof an der S-Bahn-Station Greifswalder Straße verkehren keine Güterzüge mehr, seit zu Wendezeiten die Industrie in der Umgebung wegbrach. Seit acht jahren will der Investor hier Wohnungen bauen, doch ein Streit zwischen Bezirk und Investor verhindert das.