Aussenfassade des Wasserwerk Riemeisterfenn (Foto: rbb 88.8)
Bild: rbb 88.8

- Das alte Wasserwerk Riemeisterfenn

Vor zwei Jahren (November 2018) ist das Reetdach des Gebäudes in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehr war in den Nachtstunden mit etwa 50 Kräften im Einsatz. Sie konnte verhindern, dass die Flammen auf den nahe gelegenen Wald übergreifen, so ein Sprecher der Feuerwehr.

Die Feuerwehr war in den Nachstunden mit etwa 50 Kräften im Einsatz. Sie konnte verhindern, dass die Flammen auf den nahe gelegenen Wald übergreifen, so ein Sprecher der Feuerwehr.

Alte-Wasserwerk-Riemeisterfenn (Foto: radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter)
Das Gebäude vor dem Brand. Foto: radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter

Geschichte

1957 wird das Wasserwerk mit Reetdach am Übergang zwischen dem Riemeisterfenn und der Krummen Lanke eröffnet. Mit Hilfe von tiefen Horizontalfilterbrunnen wurde das Wasser aus dem kleinen See Riemeisterfenn gepumpt. Aufgrund der geringen Leistung des Werks wurden nur die nahegelegenen Häuser mit Wasser beliefert.

1995 wurde das Wasserwerk dann stillgelegt, blieb aber dennoch betriebsbereit.

2007 eröffnet dann das Lokal „Waldhaus Ostermann“ im ehemaligen Wasserwerk und ist sechs Jahre lang ein gut funktionierendes Lokal mit täglichen Öffnungszeiten und ein Ort für Privatfeiern. 2009 zieht außerdem das Beumer & Lutum WaldCafé mit in die Location.

wasserwerk-rimeisterfenn (/Foto: radioBERLIN 88,8 / Miriam keuter)

Zukunftspläne

In drei Jahren sollte das Wasserwerk mit Reetdach abgerissen werden. Die Berliner Wasserbetriebe (BWB) planen aber eine Reaktivierung des Horizontalfilterbrunnens.

Er soll mit Hilfe einer neuen Rohrleitung an das Wasserwerk Wannsee angeschlossen werden.

Sobald die Nutzung des Brunnes bewilligt wird, soll dann das nahegelegene Bauwerk abgerissen werden. Derzeit wartet man aber noch auf die Bewilligung der Baupläne durch den Senat.







Das könnte Sie auch interessieren

Grunewaldturm (Quelle: rbb/Ackermann)
rbb/Ackermann

Grunewaldturm

Erbaut 1899 im Stile der märkische Backsteingotik auf Karlsberg zur Ehrung und Erinnerung an Kaiser Wilhelm I. Der Grunewaldturm (55 Meter hoch) steht unter Denkmalschutz. Die Aussichtsplattform ist 35 Meter hoch und hat 200 Stufen. Von dort hat man einen Blick über den gesamten Grunewald. Letzte Sanierung von 2007 bis 2011. Damals gab es Schäden an der Treppenanlage und Korrosion.

Ein altes Haus steht im Familienbad Olympiabad (Foto: radioberlin 88,8 / Miriam Keuter)
radioberlin 88,8 / Miriam Keuter

Das Familienbad am Olympiapark

Auf dem ehemaligen olympischen Gelände verfällt seit mehr als 20 Jahren das ehemalige Freibad. Pläne sehen vor, dass für rund neun Millionen Euro dort neue Sportanalgen errichtet werden sollen.

Foto: radioBERLIN 88,8/Doris Anselm
radioBERLIN 88,8/Doris Anselm

Rigaer Straße 71

Unweit des umstrittenen Linksautonomen Zentrums könnte es in nächster Zeit mächtig Ärger geben. Zum einen wegen dem geplanten Bau von Luxuswohnungen, zum anderen wegen der daraus resultierenden Vollsperrung.

Fassade des Kathreiner Hochhauses in Schöneberg (Foto: radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter)
radioBERLIN 88,8 / Miriam Keuter

Kathreiner Hochhaus

Das älteste Hochhaus Berlins in Stahlskelettbauweise steht seit Jahren komplett leer. Doch verkaufen will die Stadt das Gebäude nicht.

Aussenfassade des Hauses Julius Pintsch AG in Friedrichshain (Foto: rbb 88.8 / Miriam Keuter)
rbb 88.8 / Miriam Keuter

Die Ruine der Julius Pintsch AG

Im denkmalgeschützten Haus in der Andreasstraße wurden einst Gasmessgeräte oder Ausrüstungen für die Kriegsmarine hergestellt. Doch seit Mitte der 90er Jahre steht das Gebäude leer.