Steglitzer kreisel (Foto: Matthias Bartsch / rbb 88.8)
Bild: Matthias Bartsch / rbb 88.8

- Steglitzer Kreisel

Eigentums- und Mietwohnungen: Ein Bauinvestor will über 320 Wohnungen im Steglitzer Kreisel schaffen und verkaufen. Allein die Asbestsanierung kostet 18,5 Millionen Euro.

Das markante Gebäude im Südwesten Berlins ist ein Paradebeispiel für Umnutzung, um in der Stadt Wohnraum zu schaffen. Das ehemalige Bürohochhaus wird demnächst Berlins höchstes Wohnhochhaus! "ÜBerlin" soll das 120 Meter hohe Gebäude dann heißen. Voraussichtlicher Bezugstermin ist Ende 2021.

Wo einst Bürostühle und Konferenztische standen existiert nur noch nackter Beton und Stahl. Der Turm ist entkernt. Der Asbest ist raus, die Wände, die Verkleidung und die Verkabelung ebenfalls. Jetzt folgt der Estrich und die Aufzüge.


Zukunftspläne


Bauinvestor Christoph Gröner von der CG Gruppe will über 320 Wohnungen darin schaffen und verkaufen. Allein die Asbestsanierung kostet 18,5 Millionen Euro. In den Turm sollen Eigentumswohnungen kommen, in den Sockel Mietwohnungen kommen.

Der Erwerb, Sanierung und Umbau von Turm und Sockel soll 180 Millionen Euro kosten, zur Zeit ist die Entkernung soweit abgeschlossen und die Sanierung läuft.

Bis ca. 2021 soll dann alles fertig sein unter dem Namen "ÜBerlin". Eine erste Musterwohnung soll voraussichtlich Mitte 2019 zu sehen sein. Die Wohnungen sind zwischen 30 und 230 Quadratmeter groß, der Kaufpreis der Eigentumswohnungen beginnt bei 4800 Euro pro Quadratmeter. Je höher die Wohnung liegt, desto teurer wird auch der Preis.

Der Projekt-Entwickler CG will die Bürger noch einmal über die Sanierung des Steglitzer Kreisels informieren. Die Veranstaltung findet am 24. April von 17 bis 20 Uhr im alten Rathaus Steglitz gegenüber der Baustelle statt.

Steglitzer Kreisel II