Hinter einem Gitter liegt ein Holzstapel (Foto: radioBERLIN 88,8 / Doris Anselm)
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- Ehemalige Gaststätte Krampenburg

Zu DDR-Zeiten erholten sich hier Urlauber im Ferienobjekt der Uhrenwerke Ruhla, danach diente es als FDGB-Heim. Das Gebäude mit einem Saal für 3000 Menschen wurde 1977 geschlossen und ist nur noch eine Ruine.

Die Gaststätte wurde 1906 nach einjähriger Bauzeit eröffnet. Der Restaurationsbetrieb bestand unter anderem aus einem großen Saal mit einem Fassungsvermögen für 3000 Personen, einem Aussichtsturm und Nebeneinrichtungen wie Kegelbahnen, Schieß- und Würfelbuden, Karussells und Schaukeln. Auf beiden Seiten konnten große Dampfschiffe anlegen.

Das Ausflugslokal wurde 1977 geschlossen und 1978 an ein Unternehmen aus Ruhla verkauft. Dieses Unternehmen riss ohne Baugenehmigung die Gaststätte teilweise ab und nahm einige bauliche Veränderungen vor, weiterhin wurden 60 auf dem Grundstück wachsende Bäume gefällt. Die Behörden verhängten daraufhin einen Baustopp.

Derzeitiger Eigentümer des Grundstückes ist das Land Berlin.

2006 veranlaßte der Bezirk die Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens. Damit sollten folgende Ziele erreicht werden:

Schaffung eines tragfähigen und umsetzbaren Entwicklungsrahmens im Einklang mit den wirtschaftlichen Belangen, den städtebaulichen Möglichkeiten und den Erfordernissen des Natur-, Landschafts- und Gewässerschutzes und die Sicherung des Uferweges.

Aufwertung des Standortes "Krampenburg" für Wassersport, Freizeit und Tourismus unter Beachtung von  Natur-, Landschafts- und Gewässerschutz.

Allerdings ruht der Bebauungspan derzeit. Gründe hierfür sind mangelndes Interesse konkreter Betreiber und die Fokkussierung des Bezirks Treptow-Köpenick auf den Wohnungsbau.

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