Strommasten auf einem Feld bei Bergheim.
Bild: Geisler-Fotopress

- Das sollte man beim Wechsel seines Stromanbieters beachten

Die Energiepreise steigen und somit erhöhen auch viele Anbieter ihre Preise - in so einem Fall hat man ein Sonderkündigungsrecht. Oder Sie hatten vielleicht sogar eine Kündigung im Briefkasten und suchen deshalb einen neuen Anbieter.

Doch was ist beim Anbieterwechsel zu beachten?

Worauf muss ich achten, wenn ich einen neuen Vertrag abschließe?

Erstmal ist die Frage: schließt man einen Vertrag mit einer kurzen Laufzeit ab oder einen Jahresvertrag? Da kommt es darauf an, was für ein Typ man ist. Wer bei einer Preiserhöhung sofort handelt und Preise vergleicht, für den ist eher ein Vertrag mit kurzer Laufzeit geeignet, denn hier hat man eine Kündigungsfrist von zwei bis sechs Wochen.

Wenn man eher der bequem Typ ist, dann ist ein günstiger Jahresvertrag laut Stiftung Warentest die bessere Variante - vielleicht sogar mit Preisgarantie.


Sind Preisgarantien wirklich gut? Und bleibt der Preis dann tatsächlich so?

Vor einer Erhöhung schützt sie einen leider auch nicht. Denn die meisten Garantien decken nicht alle Bestandteile des Preises ab. Bei Strom sind nur etwa 25 Prozent des Gesamtpreises durch eine Garantie abgedeckt, bei Gas sind es immerhin 46 Prozent.

Steigen also z.B. Abgaben, Entgelte oder Steuern, kann der Anbieter der Preis trotz der Garantie erhöhen. Gestiegene Marktpreise dürfen Firmen aber bei einer Preisgarantie nicht an den Verbraucher weiter gereicht werden.


Mehr Tipps der Stiftung Warentest, was Sie tun können, wenn Sie einen neuen Energieversorger suchen, finden Sie hier.