Auf einem Schild steht 'Brauchen Sie Hilfe?' (Foto: colourbox)
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An einer Hauswand ist ein Schild des Berliner krisendienstes angebracht (Foto: imago/Steinach)
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Bundesweit bieten Krisendienste und andere Notfallanlaufstellen Unterstützung in der Not. Der Berliner Krisendienst verteilt sich mit insgesamt neun Standorten auf alle Bezirke. Er berät tägllch, wenn es einem schlecht geht und bietet Hilfe & Unterstützung im Umgang mit Freunden und Familie, die nicht mehr weiter wissen.

Die Beratung erfolgt telefonisch, persönlich, ist anonym, kostenlos und geht auch ohne Termin - in dringenden Situationen kommt der Krisendienst auch nach Hause. Die jeweiligen Bezirksstellen sind von 16 bis 24 Uhr offen oder telefonisch 24 Stunden erreichbar. Sollte man niemanden erreichen, wird man auch an die Nummer 030 - 390 63 10 weiter vermittelt.

Außerdem gibt es einen überregionalen Nachtdienst, zu dem man zwischen 0 und 8 Uhr oder an den Wochenende und Feiertagen von 8 bis 16 Uhr automatisch weitergeleitet wird. Die Berliner Krisendienste stehen natürlich auch allen Nicht-Berlinern beratend zur Seite.

Krisendienste - Adressen & Telefon

  • Charlottenburg-Wilmersdorf

  • Friedrichshain-Kreuzberg und Mitte

  • Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf

  • Neukölln

  • Pankow

  • Reinickendorf

  • Spandau

  • Steglitz-Zehlendorf und Tempelhof-Schöneberg

  • Treptow-Köpenick

  • Tägl. 24 bis 8 Uhr & an Wochenenden und Feiertagen

Eine junge Frau sitzt mit einer Maske am Telefon (Foto: imago images/Hans Lucas)
imago images/Hans Lucas

Corona-Hilfe am Telefon

Falls Sie befürchten, sich angesteckt zu haben, können Sie sich unter der Berliner Corona-Hotline beraten lassen: 030 - 90 28 28 28. Sie ist von Mo. – Fr. von 8:00 – 20:00 Uhr sowie Sa. und So. von 8:00 – 18:00 Uhr erreichbar.

Im folgenden finden Sie weitere Info-Telefonnummern rund um das Thema Corona.

Eine Mann schlägt eine Frau (Foto: imago images/Petra Schneider)
imago images/Petra Schneider

Häusliche Gewalt

Häusliche Gewalt hat vielfältige Erscheinungsformen. Sie reichen von subtilen Formen der Gewaltausübung durch Verhaltensweisen, die Bedürfnisse und Befindlichkeiten der Geschädigten/des Geschädigten ignorieren, über Demütigungen bis hin zu Vergewaltigungen oder gar zu versuchten oder vollendeten Tötungen. Sie kommt in allen Alters- und Gesellschaftsschichten vor.

Ein Senioren schaut in einem Altersheim auf einen Bildschirm (Foto: imago images/Georg Ulrich Dostman)
imago images/Georg Ulrich Dostman

Hilfsangebote für Senioren

Gerade ältere Menschen sind jetzt, während der Corona-Pandemie, besonders einsam. Besuche sind fast unmöglich geworden, viele trauen sich nicht aus dem Haus, und haben Angst, sich mit Corona zu infizieren. Umso wichtiger ist es, für sie da zu sein, damit sie diese schwierige Zeit auch psychisch gut überstehen.

Psychische Probleme

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  • Ein Mann sitz alleine auf einer Bank (Foto: imago images/Michael Weber)
    imago images/Michael Weber

    Depressionen

    Jeder kennt diese Phasen im Leben, in denen alles grau in grau erscheint und man sich auf nichts mehr freuen kann. Schuld kann das Wetter, der Job oder Stress in der Beziehung sein. Ist diese Phase aber mehr als nur vorrübergehend spricht man von einer Depression.

  • Ein Mann läuft auf Bahnschienen (Foto: imago images/Marco Stepniak)
    imago images/Marco Stepniak

    Suizidgefahr

    Dauerhaft Kurzarbeit, den Job durch Corona verloren, die Partnerschaft geht in die Brüche oder immer größere finanzielle Belastungen entstehen. All das können Risikofaktoren für Suizid sein.

  • Eine Frau schreit (Foto: imago images/blickwinkel)
    imago images/blickwinkel

    Panikstörung

    Die Panikstörung gehört zu den Angststörungen. Ihr Markenzeichen: Sie kommt plötzlich und unerwartet, obwohl eigentlich keine Gefahr besteht. Symptome können z.Bsp. Atemnot oder Brustschmerzen sein. Begleiterscheinungen von Panikattacken sind Zittern, Übelkeit, ein Hitze- oder Kältegefühl und Schweißausbrüche.

  • Eine Frau sitzt einsam in ihrem Wohnzimmer (Foto: colourbox)
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    Einsamkeit

    Die Corona-Krise wird für viele Menschen zunehmend zur Belastung. Möglichst nicht die Wohnung verlassen, die sozialen Kontakte auf ein Minimum reduzieren um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. All diese Maßnahmen erzeugen oder verstärken bei vielen Menschen ein Gefühl der Einsamkeit.

  • Eine Frau sitzt an einem Tische mit mehreren Falschen Whiskey (Foto: imago images/Hans Luicas)
    imago images/Hans Lucas

    Alkoholsucht

    Betroffene stecken oft jahrelang in einem Teufelskreis, ohne einen Ausweg zu finden. Viele Süchtige verlieren wichtige Lebenszeit, ihre Beziehungen oder den Job. Hilfe zu suchen ist ein wichtiger erster Schritt um den Ausstieg zu schaffen.

Ein obdachloser Mann schläft auf der Straße an einer Häuserwand (Foto: imago images/Rolf Kremming)
imago images/Rolf Kremming

Obdachlosigkeit

Obdachlose gehören zu den Schwächsten in unserer Gesellschaft, nicht nur jetzt zu Corona-Zeiten. Vor allem zu Beginn der Krise sah es für viele von ihnen schlimm aus: Viele Tafeln und andere Hilfsangebot schlossen aus Sorge um die Helfenden und die älteren Obdachlosen ihre Pforten.

Obdachlose brauchen unsere Hilfe und Unterstützung, gerade jetzt mehr denn je!

Auf einem Klingenschild stehen die Wörter Corona und Hilfe (Foto: imago images/Steinach)
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Nachbarschaftshilfe

Für den Nachbarn mal einkaufen gehen, mit dem Hund im Park spazieren, das Restaurant im Kiez unterstützen und vieles mehr. Gerade in einer Krise wie der Corona-Pandemie zeigt sich, was eine gute Nachbarschaft wert ist und wie wichtig es ist, sich gegenseitig in seinem Kiez zu unterstützen.